Sehenwertes am Brenzone

Der Gemeindebezirk mit den angrenzenden Städten Malcesine, Ferrara di Monte Baldo, S. Zeno di Montagna sowie Torri del Benaco umfasst ein Gebiet von etwa 50 qkm und beginnt auf 65 m über dem Meeresspiegel des Gardasees bis zum Gipfel ‚Cima Telegrafo’ auf 2.200 m. Der Bezirk umfasst die Ortschaften Castello, Castelletto, Marniga, Magugnano, Porto und Assenza sowie weitere kleinere, die auf den Berghügeln verstreut liegen (Sommavilla, Biasa, Marniga, Prada, das auch verschiedene Einrichtungen für den Wintertourismus besitzt).

Unweit von den Ufern erhebt sich die kleine Insel Trimelone gegenüber von Assenza, die noch bis vor wenigen Jahren ein Militärlager beherbergte. Der Ort Brenzone hat in etwa die Größe und die Eigenschaften der alten Tage bewahrt. Der Tourismus stellt am gesamten Bereich rund um den See die Haupteinnahmequelle dar. Hier befinden sich viele Hotels, stattliche Wohnhäuser, Campingplätze sowie unzählige Gaststädten, die die kulinarischen Spezialitäten dieser Gegend wie Fisch, Öl, Wein und vieles mehr anbieten.

Erwähnenswert sind die Aktivitäten des Sportzentrums "Acquafresca" in Assenza sowie der Segelclub von Castelletto, die aufgrund ihrer privilegierten Position am Seeufer beste Bedingungen für Segel-Regatten einnehmen.

Die Umgebung von Brenzone

Gegenüber von Brenzone befindet sich die kleine Insel namens Trimelone, diese hat eine Länge von etwas 200 Metern und wurde im 10. Jh. während der ungarischen Invasion befestigt. Die Festung wurde durch Barbarossa im Jahre 1158 zerstört und dann durch die Familie der Scaliger (auch ‚Scaligeri’) wieder aufgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg diente die Festung als Depot für militärische Kriegswaffen, das während der Rückeroberung des Landes aufgelöst wurde. Nach einer heftigen Explosion wurde ein großer Teil der Munition zerstört, aber ein Teil wurde dabei in den See geschleudert.

  • Gemeinde von Biazza: hier befand sich die Burg der Grafen von Brenzone.


  • Gemeinde von Assenza: die kleine S. Nicola Kirche aus dem 13. Jd., in der Freskomalereien aus dem 14. Jh. bewundert werden können. Gegen Ende des 16. Jh. hat die Familie Scudellari die Villa Sudellari mit den typischen Bögen rekonstruiert. Die Villa dient heute als Hotel.


  • Gemeinde von Castello: besuchen Sie auf jeden Fall die typischen Steinhäuser. In Castelbrenzone, Campo und Biasa sieht man noch die Überreste von alten Schlössern.


  • Gemeinde von Marniga: Heiligtum Madonna de l'Aiut Parrocchiale (16. Jd.)


  • Gemeinde von Campo: folgt man einem Pfad mit wunderschöner Aussicht, erreicht man diesen Ort mit recht traurigem Anblick: eine Reihe von verlassenen Häusern und ein kleines, vollkommen überwuchertes Schloss sowie einer kleinen, verfallenen Kirche namens San Pietro in Campo, deren Wände mit gut erhaltenen Freskenmalereien byzantinischem Ursprungs bedeckt sind. Die Kirche Chiesa dell'Assunta (13. Jd.) - Assenza.


  • Gemeinde von Castelletto: sehenswert ist die romanische Kirche von San Zeno aus dem 12. Jd. mit einem Säulenerker. Das Innere beherbergt ein Fresco von San Zeno. Die Kirche ist auch unter dem Beinamen "San Zen da l'oselét" (‚Vogelkirche’) wegen des kleinen abgebildeten Vogels an der Deckenwand bekannt, Symbol des ‚Wachens’ unter den benediktinischen Mönchen. Die Kirche von San Carlo: der Name ‚Großer Stein’ leitet sich von den steinigen Zeichnungen ab, die denen des berühmten Steins in Valle Carmonica gleichen. Sehenswert ist außerdem der kleine Hafen.