Das klima von Brenzone

Die Umgebung von Brenzone weist generell ein recht mildes Klima auf, mit relativ hohen durchschnittlichen Temperaturen sowie Regenfällen, die vor allem im Frühjahr und Herbst niedergehen. Diese klimatischen Bedingungen werden durch die großen Wassermassen des Gardasess beeinflusst und abgeschwächt. Der See wird von einem immergrünen Gürtel umgeben, der Olivenbäume, Zypressen, Oleanders, Steineichen, Feigenbäume und Mandelbaume enthält. In den höheren Berglagen auf etwa 300-400 Metern beginnen die Mischwälder, die auf 500 und 900 Metern meist aus Kastanienbäumen bestehen, hingegen werden die verwilderten Wiesen von verschiedenen Hazelnusssträuchern dominiert.

Steigt man noch weiter auf 1600 Meter hinauf, trifft man auf die typische natürliche Vegetation der Alpenregion mit vielen Fichten, Lärchen und Pinien. Auch die Tierwelt ist im Gebiet von Brenzone äußerst artenreich, vor allem, was die kleinen Lebewesen angeht. Man zählt fast tausend verschiedene Arten an Schmetterlingen, von denen einige nur auf dem Monte Baldo vorkommen, sowie verschiedene Käfer- und Insektenarten. Neben diesen gibt es auch eine beachtliche Artenvielfalt an größeren Tieren wie das Schneehuhn, den Auerhahn (in den Karen), das Murmeltier, den Königsadler, das Reh, den Gämsbock (vor kurzem wieder einheimisch geworden) und auch einige Eichhörnchen, Füchse, Siebenschläfer, Steinmarder sowie Dachse und viele mehr. In der Vergangenheit gab es auch Wölfe und Bären, diese verschwanden aber um 1800 herum. Heute begegnet man jedoch häufiger Nattern, Bussards sowie Alpenkrähen.

Die Umgebung von Brenzone zeichnet gewisse Landschaftsmerkmale aus, die sich in der Architektur und Kunst widerspiegeln. Im Folgenden werden einige erwähnt:

  • - Der Olivenbaum ist fester Bestandteil unserer Region: ein Baum, den die lokale Bevölkerung liebt und seit Jahrhunderten anbaut, um der Erde durch harte und schweißtreibende Arbeit ihre kostbare Frucht zu entziehen.


  • - Die Almhütten: diese betten sich harmonisch in die großartige Berglandschaft ein.


  • - Kare (auch ‘Kahre’ oder ‘Kaare’): kesselförmige, amphitheaterähnliche Eintiefungen an einem Berghang, die sich zum See hinstrecken; sie haben sich während der letzten Million von Jahren gebildet und besitzen heute noch einen gewissen Charme.


  • - Die berühmten dreieckige Felspfeiler (‘Mitre’ oder ‘Pale’), die sich gen Himmel strecken.


  • - Der ‘Stein von Castelletto’: ein Objekt von außergewöhnlichem archäologischem Wert und Schönheit; ein unstreitbares Zeugnis, dass der Mensch in Brenzone bereits während der Bronzezeit existierte (2. Jahrtausend v. Chr.). Der Stein ist im Rathaus von Brenzone ausgestellt (im Magugnano Raum).